Tino Filippi liest in der Bücherei in Pfaffenhausen aus „Sinngrundbauern“

Tino Filippi, der in Mittelsinn „umzingelt von lebenden und toten Schweinen“ (sein Bruder ist Metzger) auf einem Bauernhof aufgewachsen ist, wollte schon immer schreiben. Nach dem frühen Tod seines Freundes beschloss er, seinen Wunsch nicht länger vor sich her zu schieben, sondern endlich in die Tat umzusetzen.

Zuerst kam die 6-bändige Fantasyreihe Elving für junge und jung gebliebene Leser. Danach war er auf der Suche nach einer neuen Herausforderung. Seine hessische Freundin brachte ihn auf die Idee, einen Roman in seiner Heimat anzusiedeln. Da, wo es noch Milchbauern gibt und die Umstellung auf Bio ein großes Thema ist. Und so war die Idee für die „Sinngrundbauern“ geboren.

Am 12. April 2019 kam er dann zu uns in die Bücherei nach Pfaffenhausen, um sein Buch vorzustellen.

Rund 30 Besucher waren der Einladung gefolgt. Sie erlebten einen interessanten Abend, als Tino Filippi mit Herzblut und kräftigem Sinngründer Dialekt die Protagonisten aus seinem Buch vorstellte. Dabei wurde viel gelacht! Denn es ist schon sehr skurril, wenn der Möchtegern-Kommissar Johannes Steinhauser mit seinem Freund eine Leiche aus der Güllegrube bergen muss.

In der Pause gab es eine kleine Brotzeit für den Autor; denn „ohne Brot und Wasser keine Autorenlesung“. Selbstverständlich signierte er auch das Buch für die Bücherei.

Tino Filippi gelang es großartig, seine Protagonisten durch Sprache und Mimik zum Leben zu erwecken. Und so sind wir schon alle gespannt auf seinen zweiten Roman, der im Christbaumdorf Mittelsinn spielen wird und für Ende dieses Jahres angekündigt ist.

Am Ende des Abends überreichte Sigrid Wolf vom Team der Bücherei einen Korb mit Leckereien aus dem Jossgrund.